
ÜBER MICH · ELISABETH WINTER
Ich dachte wirklich, ich wäre ziemlich gut aufs Muttersein vorbereitet.
Ich mochte Kinder, Kinder mochten mich.
Und irgendwie dachte ich: Bei meinem eigenen Kind werden die dafür notwendigen Skills dann wohl einfach mitgeliefert.
Immerhin ist es ja mein Kind.
Nun ja.
Ziemlich wenig davon wurde mitgeliefert.
Muttersein hat mich mehr verändert, als ich erwartet hatte.
Plötzlich war da nicht nur dieses kleine Wesen, sondern auch ziemlich viel Verantwortung – und erstaunlich viele Fragen.
Was braucht mein Kind? Was ist mir wichtig? Was möchte ich weitergeben? Und wie möchte ich eigentlich Mama sein?
Ich begann zu lesen, Podcasts zu hören, Workshops zu besuchen und habe eine Ausbildung zum Kinder-, Jugend- und Familiencoach an der Akademie für Familiencoaching in Deutschland gemacht.
Und je mehr ich lernte, desto klarer wurde mir:
Es gibt nicht den einen richtigen Weg. Aber ich kann unseren selbst gestalten.
Hi, ich bin Elisabeth.
Heute bin ich Mama von zwei Kindern und Grafikdesignerin mit einem Architekturstudium im Hintergrund.
Früher war ich leidenschaftliche Babysitterin und Nachhilfelehrerin, wollte Psychologie oder Lehramt studieren – wobei eine Designausbildung auch ziemlich toll gewesen wäre.
Die Liebe zu Kindern, die Freude daran, Wissen weiterzugeben und zu verstehen, was zwischen Menschen passiert zieht sich schon lange durch mein Leben - genauso wie meine große Affinität für Räume und Gestaltung.
Lange waren das alles für mich unterschiedliche Welten. Heute bilden sie gemeinsam die Grundlage für Familienraum.





Heute weiß ich viel mehr als damals.
Und suche seither nicht mehr nach der einzigen richtigen Antwort.
Ich glaube nicht daran, dass es den einen richtigen Weg für Familien gibt.
Ich glaube an Wissen, das uns hilft, genauer hinzuschauen. An Erwachsene, die Verantwortung übernehmen und Orientierung geben.
An Kinder, die ernst genommen werden. Und daran, dass liebevoll und klar ziemlich gut zusammenpassen.
Vor allem aber glaube ich daran, dass es nicht die eine richtige Art gibt, als Familie zu leben. Wir dürfen herausfinden, wie wir es bei uns gestalten und leben wollen.
Und sonst so?
Kaffee. Sehr gerne.
Das Meer auch.
Ich koche gerne, fotografiere ständig und habe vermutlich öfter eine neue Gestaltungsidee, als meine verfügbare Zeit dafür vorsieht.
Jeans und Sneakers gehen eigentlich immer.
Ich liebe schöne Dinge – und habe zwei Kinder. Entsprechend realistisch ist meine Vorstellung davon, wie lange schöne Dinge schön bleiben.
Und wenn irgendwo etwas gestaltet, umgebaut oder anders gemacht werden könnte, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ich schon darüber nachdenke.
